Immobilieneigentümer, Verwalter, Bauherren und Politiker wissen: Gebäude haben einen wesentlichen Einfluss auf das gegenwärtige Klima. Durch den hohen Energieverbrauch tragen Immobilien viel zum Thema Klimawende bei. Allerdings wirken sich die vielen Regeln und undurchsichtigen Fördermaßnahmen negativ auf die Entwicklung aus.

Erneuerung veralteter Heizanlagen

In ganz Deutschland gibt es rund 21 Millionen Heizanlagen in den bestehenden Immobilien. Davon arbeiten jedoch mehr als zwei Drittel mit einer veralteten Technik. Diese Tatsache wirkt sich äußerst negativ auf das Klima aus. Für die schleppende Energiewende wird auch in den Medien häufig die Politik zur Verantwortung gezogen. Der Großteil der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass der Hebel bei den Strompreisen angesetzt wird. Somit könnte umweltfreundliche Heiztechnik kostengünstiger betrieben werden. Dies ermittelte der Energie-Trendmonitor 2019 in einer repräsentativen Umfrage (1.000 Teilnehmer).

Lösungsansätze für die Energiewende vorhanden

Der Großteil der Verbraucher möchte auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen. Etwa 80 Prozent sind für das Ende fossiler Brennstoffe, wie zum Beispiel Erdöl und Erdgas. Damit stehen Immobilienbesitzer der Energiewende im privaten Bereich positiv gegenüber. Solange allerdings die Preise für Öl und Gas niedrig sind, ist der Anreiz in für eine Modernisierung der Anlagen zu niedrig. Will Deutschland die Klimaziele erreichen, so müssen veraltete Heizungsanlagen gegen umweltfreundliche und moderne Geräte eingetauscht werden.

Immer wieder verfehlt die Politik allerdings die gesetzten Klimaziele. Durch diese Tatsache sinkt das Interesse der Bevölkerung zunehmend. Um diesem Fakt entgegenzuwirken, gehen weltweit Schülerinnen und Schüler mit den „Fridays for Future“ Demonstrationen auf die Straße. Sie erhoffen sich damit mehr Aufmerksamkeit für den Klimaschutz und die dadurch entstehenden Folgen. Ein weiterer Hoffnungsschimmer geht vom Frauenhofer-Institut aus: Es wurden solare Energiesysteme entwickelt, welche vollständig in Fassaden und Dächer integriert werden können. Für solare Gebäudehüllen bildet sich momentan ein weltweiter Markt, welcher den Energieverbrauch dauerhaft beeinflussen kann.

Der Erwerb einer Immobilie stellt eine große Investition, sowie eine langfristige Wertanlage dar. Dies ist unabhängig davon, ob das Gebäude selbst genutzt wird, oder ob das Haus vermietet wird. Für alle Eigentümer ist es daher wichtig zu wissen, wie sich die Investition im Laufe der Zeit entwickeln wird. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut hat in einer Studie ermittelt, wie die Wertentwicklung zu beurteilen ist.

Positive Wertentwicklung für Immobilieneigentümer

Sobald die Preise in einem Ort steigen, erhöht sich selbstverständlich auch der Wert einer Immobilie. In den vergangenen Jahren konnte die Mehrheit der Immobilieneigentümer in Deutschland eine positive Wertentwicklung verzeichnen. Die zukünftige Auswirkung auf die Preise wird in den Städten und Landkreisen allerdings sehr unterschiedlich sein. Dies ist abhängig von folgenden Faktoren:

  • Angebot und Nachfrage
  • Alters- und Bevölkerungsstruktur
  • Haushaltsgröße
  • Entwicklung des Einkommens im Vergleich zu den Wohnungskosten

Die Studie des HWWI ergab folgendes: Die Preise für Immobilien werden bis zum Jahr 2030 vor allem in Ballungsräumen immer weiter steigen. Auch in attraktiven ländlichen Gegenden können Eigentümer von einer positiven Wertentwicklung ausgehen. In 55 Prozent der Regionen werden demnach Preissteigerungen erwartet. Insgesamt wurden 401 Regionen statistisch untersucht. Genau 181 davon müssen laut der Studie allerdings mit fallenden Preisen rechnen.

Regionale Unterschiede entscheidend

Für eine genauere Beurteilung müssen die Ergebnisse der Studie allerdings differenziert betrachtet werden. Regionen mit den höchsten Steigerungen sind unter anderem: Heilbronn, Potsdam und Cloppenburg. Orte im Osten Deutschlands zählen zu den Verlierern im Bereich Immobilien. In den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg gelten überwiegend sehr gute Bedingungen für Wohneigentum. Die Wertentwicklungen reichen von minus 5,52 Prozent bis zu plus 2,99 Prozent. Zu guter Letzt: Eine wachsende Bevölkerungszahl ist ein wichtiges Indiz für eine positive Wertentwicklung im Bereich Immobilien.

Die Städte Frankfurt, München und Hamburg haben eines gemeinsam: Es fahren täglich rund 300.000 Pendler von außerhalb in die Städte um dort zu arbeiten. Damit wird Deutschland immer mehr zum Land der Pendler. Da die Immobilienpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, steigt auch die Anzahl der Pendler an. Das Wohnen außerhalb der Stadt ist günstiger, deshalb nehmen viele Arbeitnehmer die weite Fahrt in Kauf.

Pendler in allen Berufszweigen

Die Quantum Research Unit gibt an, dass die Pendlerzahlen je nach Beruf variieren. Bei Akademikern wird oft vorausgesetzt, dass eine erhöhte Mobilität für sie selbstverständlich ist. Dadurch wird unter anderem versucht, Karriere und Familie unter eine Hut zu bringen. Allerdings nehmen auch Geringverdiener zunehmend längere Pendlerstrecken in Kauf. Dieser Trend schlägt sich unter anderem in der Wanderungsbilanz nieder. Die Top-7-Städte haben in den letzten Jahren an Einwohnern verloren. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der Baufertigstellungen außerhalb der Großstädte deutlich an. Auch die Anträge auf Baukindergeld bestätigen diese Prognose: 62,5 Prozent der Anträge kommen aus dem ländlichen Raum, aus den Städten hingegen nur 37,5 Prozent.

Pendler sparen beim Hauskauf

Pendler sind oft dazu bereit, täglich zweimal 50 Minuten zu pendeln, wenn sie dadurch 56 Prozent beim Hauskauf einsparen können. Eine Umfrage des Internetportals immowelt.de errechnete diese Angaben. In der 50-Minuten-Zone sind in München die Preise um 38 Prozent günstiger als im Stadtgebiet. In Hamburg sparen Pendler 45 Prozent und in Düsseldorf mit 56 Prozent sogar über die Hälfte. Jedoch zeigt sich, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren ändern könnte: Wer jetzt noch Geld sparen möchte, muss den Umkreis um die Stadt erweitern. Berechnet man dann die Fahrtkosten mit ein, ist die Ersparnis nicht mehr ganz so hoch. Eine Autofahrt von nur 20 Minuten ist für die Mehrheit akzeptabel. Doch in diesem Radius stiegen die Häuserpreise zum Teil noch stärker an, als im Stadtgebiet.

Wohnräume in der Stadt erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch in Deutschland ist diese Tendenz seit Jahren vermehrt zu beobachten. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass sich dieser Trend in nächster Zeit wandeln wird.

Einwohnerboom in deutschen Großstädten

Die deutschen Großstädte haben so viele Einwohner wie nie. Dafür sind vor allem junge Menschen verantwortlich. Zum Studieren und Arbeiten zieht es sie immer mehr in große Städte. Die deutsche Hauptstadt Berlin ist zwischen den Jahren 2011 und 2017 jedes Jahr um 1,4 Prozent gewachsen. Ebenso haben Hamburg und München ein Wachstum von mehr als einem Prozent zu verzeichnen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bestätigt diese Fakten.

Wandlung im Wohnungsmarkt

Das IW-Institut beobachtet seit 2014 eine Wandlung im Wohnungsmarkt. Vor dem Jahr 2014 lagen die Immobilienpreise in den Großstädten in einem preiswerten Bereich. Inzwischen gibt es allerdings kaum erschwingliche Häuser und Wohnungen. Am Beispiel von Stuttgart und München ist ersichtlich, wie dicht die Städte bebaut sind. Auch aus diesem Grund zieht es immer mehr Menschen ins Umland der Großstädte. Mit Beginn der Familiengründung verlassen viele Anwohner das Zentrum und finden Immobilien in ländlicheren Gegenden.

Sehr ländlich gelegene Gegenden mit schlechter Infrastruktur profitieren von dem neuen Trend jedoch nur wenig. Während der Stadtrand und die Speckgürtel immer mehr Zulauf finden, schrumpfen kleine Gemeinden weiterhin. Eine schlechte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und schlechte Breitbandversorgung schrecken viele Menschen ab.

Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung bestätigt diese Tatsache. Ergänzt wird jedoch folgendes: Die Bevölkerung zieht nicht nur in Metropolregionen wie Berlin, Hamburg, München oder Köln. Auch Mittel- und Kleinstädte im ländlichen Raum ziehen Bewohner an. Allerdings bringt die sogenannte Reurbanisierung nicht allen Städten Vorteile. Manche Großstädte verlieren über den Suburbanisierungsprozess an Bevölkerung, während der Überschwappeffekt sich positiv auf Kommunen am Rande der Großstädte direkt auswirkt.

 

Ein bebaubares Grundstück in attraktiver Lage zu finden, ist heutzutage oft nicht einfach. Die Grundstücke sind begehrt wie nie. Kein Wunder also, dass die Baulandkosten laut der Empira Gruppe seit dem Jahr 2000 mit 130 Prozent der größte Posten bei den Immobilienpreisen sind. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, die Nutzung eines Grundstücks effektiver zu gestalten und dieses zu teilen. Hierbei gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen, welche am Ende zielführend sind. Es wird unterschieden nach der Realteilung und der Teilung nach Wohnungseigentumsgesetz.

Die Realteilung des Grundstücks

Ist die zulässige bauliche Nutzung nicht ausgeschöpft, besteht die Möglichkeit der Grundstücksteilung. Hierbei wird für jeden zukünftigen Grundstücksteil ein neues Grundbuchblatt angelegt. Das Ziel ist es, mehrere neue Grundbücher zu erstellen. Diese Vorgehensweise nennt sich Realteilung. Das Flurstück wird in mehrere Teilstücke unterteilt. Ein öffentlich bestellter Vermesser nimmt die Teilung mit einem Computer vor, wenn die Daten digital vorliegen. Falls nicht, so ist ein Ortstermin nötig. Dieser ist unerlässlich, allerdings zeit- und kostenintensiver. Veränderungen werden in das Automatisierte Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) eingepflegt. Bei der Schaffung eines neuen Grundbuchblattes hat der Notar Zugriff darauf.

Teilung nach Wohnungseigentumsgesetz

Neben der Realteilung gibt es die Teilung nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Diese Variante kommt in der Praxis seltener vor. Sie wird auch als ideelle Teilung bezeichnet. Hierfür ist kein Vermesser von Nöten. Ein Notar erstellt eine Teilungserklärung, in der die Rechte festgelegt werden. Zudem wird das Sonder- und Gemeinschaftseigentum gebildet.

Wann ist eine Teilung möglich?

Grundsätzlich kann jedes Grundstück geteilt werden. Ab einer Größe von ca.700 Quadratmetern sind Grundstücksteilungen mit anschließender Neu- oder Zusatzbebauung möglich und sinnvoll. Eine ausführliche baurechtliche Prüfung sollte vor einer Neubebauung erfolgen. Besonders beachtet werden sollten hier die Flächennutzungspläne und die Bebauungspläne. Das jeweilige Landesrecht bestimmt, ob eine Genehmigung zur Teilung erforderlich ist oder nicht.

Wenn sich Eigentümer von Wohnungen und Häusern dazu entschließen die Immobilie zu verkaufen, werden vorher oft Renovierungsarbeiten durchgeführt. Durch die optischen Maßnahmen im Bereich Putz- und Malerarbeiten wird die Immobilie aufgewertet. Die Gebäude erwecken durch die Sanierungen einen modernen Eindruck. Dadurch verlaufen die Verkaufsverhandlungen für den Verkäufer unter Umständen leichter. Und es bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Die Ausgaben für die Renovierung werden durch einen erhöhten Verkaufspreis oft wieder erwirtschaftet. Eigenleistungen stehen vor dem Verkauf also hoch im Kurs und sind zudem gewinnbringend, wenn sie korrekt ausgeführt werden.

Arbeiten in Eigenleistung

Rechtlich gibt es keinen verbindlichen Grund, dass Arbeiten nicht in Eigenleistung ausgeführt werden dürfen. Grundsätzlich bedeutet es nicht, dass eigene Arbeit schlechter ist, als die von Fachfirmen. Renovierungsarbeiten dürfen in Eigenregie durchgeführt werden, solange der Schaden dadurch vollständig beseitigt wurde. Auch ein Mieter kann durch einen Formularmietvertrag nicht dazu verpflichtet werden, Schönheitsreparaturen durch Fachfirmen durchführen zu lassen. Nur wenn die eigene Mangelbeseitigung nicht zielführend war, muss der Verkäufer über diesen Umstand aufklären.

Beseitigung von Mängeln durch den Eigentümer

Werden Schäden in Eigenleistung beseitigt, so ist dies gesondert zu betrachten. Die eigene Bearbeitung von Mängeln könnte beim Käufer den Eindruck erwecken, dass die Arbeit nicht fachgerecht ausgeführt wurde. Im Oberlandesgericht Düsseldorf wurde kürzlich über einen entsprechenden Fall geurteilt (OLG Düsseldorf, 04.12.2018, Az. 24 U 216/17). Hat der Verkäufer einen Schaden beseitigt, muss der den Käufer nur dann darauf hinweisen, wenn die Ursache nicht nachhaltig behoben wurde. Wurde der Mangel vollständig beseitigt, ist eine Hinweispflicht nicht erforderlich. Auch muss nicht angegeben werden, dass die Arbeiten in Eigenleistung verrichtet wurden. Dieser Umstand gibt keinen Anlass zu vermuten, dass eigene Leistungen nicht nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt wurden.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel „Schädlingsbefall in Wohnräumen

In deutschen Wohnräumen sind die hygienischen Verhältnisse überwiegend ohne jede Bedenken. Die Standards sind hierzulande hoch und unerwünschte Schädlinge haben es schwer. Selten finden sich in Immobilien weitere Lebewesen, wie zum Beispiel: Schimmelpilze, Käfer, Holzwürmer, Bakterien, Mäuse, Motten und Milben. Bei starkem Befall drohen hier unter Umständen gesundheitliche Einschränkungen, sowie Schäden an den Häusern und Wohnungen. Vor dem Erwerb von Wohneigentum ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Sowohl für den Käufer, als auch für den Verkäufer gilt es an dieser Stelle einiges zu beachten.

Schädlingsbefall bei Verkauf der Immobilie

Vor dem Verkauf einer Immobilie muss der Mangel dem Verkäufer bekannt gegeben werden. Es reicht nicht aus, die Schimmelflecken nur optisch zu kaschieren. In diesem Fall wäre der Käufer dazu berechtigt, den Kaufvertrag rückgängig zu machen. Der Verkäufer kann sich hier auch nicht mehr auf einen Gewährleistungsausschluss berufen, da er von dem Schaden bereits vor dem Verkauf wusste. Darüber Urteilte das Oberlandesgericht Braunschweig Ende letzten Jahres (OLG Braunschweig, 01.11.2018, Az. 9 U 51/17). Bei der Verhandlung ging es um einen Verkäufer, der den Befall eigenhändig verdeckte, anstatt für eine fachgerechte Beseitigung zu sorgen. Auch als Laie konnte er erkennen, dass der Befall nicht beseitigt war. Daher hätte er den Käufer über den bestehenden Schaden aufklären müssen. Da dies nicht geschah, urteilte das Gericht zugunsten des Käufers.

Beseitigung von Schädlingen

Ist der Befall weniger stark ausgeprägt, so hat der Besitzer die Möglichkeit, die Schädlinge selbst zu beseitigen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass dies gründlich erfolgt. Diverse Mittel für das Vorhaben können frei im Handel erworben werden. Dabei müssen unbedingt die Warnhinweise der gekauften Mittel und Gifte beachtet werden. Auch die Umweltverträglichkeit sollte vor dem Kauf geprüft werden. Diese Sicherheitshinweise bewahren den Menschen und die Umwelt vor weiteren Schäden. Notfalls helfen Kammerjäger um gegen die Eindringline vorzugehen. Hierbei werden die Schädlinge auf professionelle Art und Weiße beseitigt.

Im hauseigenen Garten auf dem Liegestuhl zu liegen, ist im Sommer für viele Immobilienbesitzer selbstverständlich. Die Vorstellung dabei von einer Drohne beobachtet zu werden, ist äußerst beunruhigend. Der Drohnenflug stellt unter Umständen einen Eingriff in die eigene Privatsphäre dar. Immer häufiger sind in Wohngebieten private Drohnen unterwegs. Oft ist dabei nicht erkennbar, wer die Geräte im Hintergrund steuert. Genau an dieser sensiblen Stelle greift das Gesetz ein!

Jeder private Hobbypilot muss sich an die klar festgelegte Richtlinien halten. Darin ist deutlich definiert, an welchen Orten der Drohnenflug zulässig ist. Ein Flugverbot besteht laut Gesetz in folgenden Bereichen:

  • außerhalb der eigenen Sichtweite und höher als 100 Meter
  • an Einsatzorten von Polizei und Rettungsdienst
  • bei Menschenansammlungen, Hauptverkehrswegen, An- und Abflugbereichen, Flugplätzen sowie in Naturschutzgebieten

Versicherungen für Drohnen abschließen

Für Drohnen gelten Versicherungs- und Kennzeichnungspflichten. Für Drohnenbesitzer ist es wichtig, sich vor dem Kauf über diese Regelungen zu informieren. Eine private Haftpflichtversicherung deckt die hohen Versicherungssummen in der Regel nicht ab, weshalb eine zusätzliche Versicherung nötig ist. Fliegt die Drohne höher als 30 Meter, so gilt sie als Luftfahrzeug. Dadurch ist sie mit einer Deckungssumme in Höhe von einer bis anderthalb Millionen Euro versicherungspflichtig. Der Pilot hat den Versicherungsschein bei sich zu tragen. Ist eine Drohne schneller als 19 Meter pro Sekunde, oder wiegt sie über 250 Gramm, benötigt sie ein feuerfestes Kennzeichen. Das Kennzeichen muss mit der Anschrift und dem Namen des Piloten beschriftet sein.

Besonderheit bei Wohnungsgrundstücken

Sobald eine Drohne mehr als 250 Gramm auf die Waage bringt, darf sie nicht über Wohnungsgrundstücke fliegen. Auch wenn sie in der Lage ist Audio- oder Video aufzeichnungen zu machen, gilt dieses Verbot. Hierbei gibt es folgende Ausnahme: Erlaubt der Grundstückseigentümer dem Piloten den Drohneneinsatz, so darf dieser das Grundstück mit der Drohne überfliegen.

Gegenwärtig zeigen sich die befragten Senioren zum Großteil zufrieden mit ihrer derzeitigen finanziellen Situation. Aller Vorrausicht nach wird sich das in den nächsten Jahren ändern. Laut einer Studie des Pestel-Instituts werden im Jahr 2035 ca. 24 Millionen Menschen in Deutschland über 65 Jahre alt sein. Bis dahin ist davon auszugehen, dass die Renten niedriger und die Senioren immer ärmer werden. Momentan sind etwa 3 Prozent aller Rentenbezieher auf staatliche Unterstützung angewiesen. Diese Zahl wird in den nächsten 20 Jahren auf voraussichtlich 25 bis 35 Prozent steigen.

Bezahlbarer Wohnraum wird knapp

Das Pestel-Institut berichtet: „Nur jeder fünfte finanzschwache Haushalt hat derzeit überhaupt die Chance, eine Sozialmietwohnung zu bekommen. Wir errechneten einen aktuellen bundesweiten Bedarf von rund 5,6 Millionen Sozialwohnungen. Derzeit sind allerdings lediglich 1,6 Millionen auf dem Wohnungsmarkt verfügbar“. Zusätzlich bestätigen die Zahlen des statistischen Bundesamtes diese aktuelle Aussage:

  • Jeder Neunte lebt in einer überbelegten Wohnung. Das bedeutet, dass mehr Personen in der Wohnung leben als Zimmer zur Verfügung stehen
  • Dies betrifft 19 Prozent aller alleinerziehenden Mütter und Väter
  • 7 Prozent der armutsgefährdeten Personen sind davon betroffen

Investition in Immobilien

Immobilieneigentümer haben in dieser Situation viele Vorteile. Aufgrund des Immobilienvermögens sind sie privilegiert. Das Wohneigentum kann durch einen Verkauf zu Geld gemacht werden. Dieses Vermögen kann als Altersvorsorge genutzt werden. Außerdem kommt ein Umzug in eine kleinere Wohnung, sowie eine Immobilienverrentung infrage. Dies kann zum Beispiel mit lebenslangem Wohnrecht kombiniert werden.

In Zukunft wird sich die Wohnsituation wohl verschlechtern. Matthias Günther vom Pestel-Institut erklärt: „Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in den kommenden Jahren in Rente gehen, steuert Deutschland auf eine ‚graue Wohnungsnot‘ zu“. Drei Millionen altersgerechte Wohnungen müssen bis zum Jahr 2030 neu oder umgebaut werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bereits jetzt für das Alter vorzusorgen.

Die Energiemaßnahmen sind im Jahr 2019 besonders häufig von rechtlichen Neuerungen betroffen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand:

  • Das durchschnittliche Alter der deutschen Heizkessel beträgt ca. 17 Jahre
  • 3,5 Millionen der vorhandenen 21 Millionen Heizkessel sind älter als 24 Jahre
  • Schätzungen gehen davon aus, dass es mehr als eine Millionen Kessel gibt, die ein Alter von 30 Jahren überschritten haben

Hauseigentümer müssen handeln

Nach 30 Jahren Betrieb muss ein Heizkessel ersetzt werden. Dies ist durch die Energieeinsparverordnung EnEV vorgeschrieben. Hauseigentümer deren Heizungsanlage vor dem Jahr 1989 eingebaut wurde stehen jetzt in der Pflicht diese zu erneuern. Ob die Heizung die gesetzliche Pflicht überschreitet, kann an dem Typenschild oder im Schornsteinfegerprotokoll nachgelesen werden. Auch in den Bauunterlagen findet sich diese Information.

Tipps zur Neuanschaffung

Ist der Zeitpunkt der Neuanschaffung erreicht, gibt es einige Hinweise die beachtet werden sollten. Der neue Heizkessel sollte wenn möglich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Gebäudeenergieberater in Ihrer Region erklären, welche ökologische Heizung sich eignet. Oft lohnt sich ein Wechsel bereits nach 20 Jahren. Eine kostenfreie und neutrale Beratung zu diesem Thema finden Sie unter folgenden Kontaktdaten:

Beratungstelefon Zukunft Altbau: 08000 12 33 33, E-Mail: beratungstelefon@zukunftaltbau.de

Seit Anfang diesen Jahres werden Heizanlagen die über 23 Jahre alt sind mit einem Effizienzlabel versehen. Der Schornsteinfeger legt auf einer Skala von grün bis rot fest, wie sparsam der vorhandene Heizkessel ist. Diese Markierung ist für alle Heizanlagen Pflicht, die vor dem Jahr 1996 in das Gebäude eingebaut wurden.

Weiter betrieben werden dürfen Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Wer schon länger im Gebäude lebt ist nicht betroffen. Unabhängig davon, welche Heizung er nutzt. Dies gilt auch für Wohngebäude mit weniger als drei Wohnungen, wenn der Eigentümer eine Wohnung davon zum Stichtag 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat.