Alle fünf Jahre werden die Ausgaben und Einnahmen der deutschen Bürgerinnen und Bürger durch das statistische Bundesamt ermittelt. Circa 60.000 private Haushalte nehmen an der freiwilligen Haushaltserhebung teil. Dabei geben sie eine Auskunft zu ihren Wohnverhältnissen und zu der Ausstattung der Wohnung. Dies betrifft unter anderem die eigenen Gebrauchsgüter.

Studie ermittelt genaue Zahlen

Im Bereich Verkehr gaben die privaten Haushalte im Durchschnitt 14 Prozent des Einkommens aus. Das entspricht 379 Euro. In diesem Betrag sind sowohl die privaten Fahrzeuge sowie die öffentlichen Verkehrsmittel enthalten. Gut 23 Prozent der Ausgaben entfielen auf die Innenausstattung, Gaststätten und Beherbergungsdienstleistungen, Post und Telekommunikation, Gesundheit, Bildung und andere Waren und Dienstleistungen.

Außerdem haben die Haushalte noch weitere zusätzliche Ausgaben, welche nicht zu den Konsumausgaben zählen. Dazu gehören unter anderem die Zinsen für Kredite sowie Versicherungsbeiträge. Für diese Aufwendungen wurden im Durchschnitt 484 Euro im Monat ausgegeben. Alle durchschnittlichen Werte liegen aktuell aus der Studie vor.

Ausgaben rund ums wohnen

Über die Hälfte des Konsumbudgets wurden für Wohnen, Ernährung und Bekleidung aufgewendet. Dies ergibt die aktuelle Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Das entspricht je Haushalt einem Betrag von 1.390 Euro pro Monat. Gesamt lagen die Konsumausgaben bei 2.704 Euro monatlich. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren lag die Zahl bei 10,5 Prozent weniger. Zum Jahr 1998 beträgt die Steigerung ganze 31,2 Prozent. Monatlich gaben die Haushalte im Schnitt 908 Euro für den Bereich Wohnen aus. 1998 betrug dieser Anteil 32 Prozent. Dazu zählen folgende Aufwendungen: Wohnungsmiete, Betriebskosten, Aufwendungen für Instandhaltung und Energie. Auf Bekleidung entfielen 122 Euro. Die Ausgaben für Ernährung betrugen 360. Das entspricht wiederum 13 Prozent. Im Vergleichsjahr 1998 lagen diese Anteile bei sechs Prozent.