Im Jahr 2019 beschäftigt uns das Thema Umweltschutz immer mehr. Grün, nachhaltig und umweltbewusst wollen viele Bundesbürger leben. Auch der eigene Garten spielt hierbei eine große Rolle. Er kann eine wichtige Ressource für den Erhalt der Artenvielfalt darstellen. Außerdem trägt er maßgeblich zur eigenen Lebensqualität bei. Nicht nur im eigenen Garten fühlt man sich wohl. Auch Parks, Grünanlagen, Hinterhofgärten und Kleingarten ergeben zusammen eine große Grünfläche.

Gartenanlagen in Städten

Junge Familien die in einer Stadtwohnung leben haben oft den Drang nach der eigenen grünen Oase. Deshalb werden in großen Städten die Kleingärten immer beliebter. Mancherorts entstehen deshalb kleine Parzellen, welche von den Stadtbewohnern gemietet werden können. So können sie außerhalb der Großstadt ihre Zeit im grünen verbringen. Auch große Gärten werden geteilt oder gemeinschaftlich genutzt. Kleingartenvereine passen sich hierbei immer mehr an die wandelnden Bedürfnisse der Bevölkerung an. Sie bauen Zäune ab und schaffen Angebote für die angrenzenden Anwohner. Dies hat eine Studie des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung ergeben.

Umweltbewusste Grünflächen

Viele Gartenbesitzer wollen neue Wege gehen, um die Umwelt zu schonen. Laut einer aktuellen Umfrage stimmen 91 Prozent der Befragten dafür, dass sie auf chemische Unkrautvernichter verzichten. 75 Prozent möchten nur heimische Pflanzen in ihrem Garten wachsen lassen. Und weitere 83 Prozent würden einen Komposthaufen im eigenen Garten errichten.

Aber auch negative Stimmen gibt es: Jeder vierte Gartenliebhaber stört sich daran, wenn der Nachbar Wildwuchs zulässt. Hierbei ist es vor allem für 26,4 Prozent der Männer schwer, sich von dem akkurat gemähten Rasen zu trennen. Frauen hingegen (17,7 Prozent) fällt es etwas leichter. Allerdings sind sich mehr als 90 Prozent der deutschen einig: Der Garten soll Platz zum Erholen bieten und ein zu Hause für Insekten, Bienen und Kleintiere sein. Der Gedanke an die Umwelt ist dabei oft an erster Stelle.