Beiträge

Laut einer Untersuchung von „Finanztest“ lohnt sich in die Investiton in Solarstrom wieder. Die Renditen unterscheiden sich aber deutlich, je nachdem, ob und wie viel des heimisch erzeugten Stroms man auch selbst nutzt.

Die Preise für Solarmodule sinken, Fotovoltaik boomt wieder

Dank der sinkenden Preise für Fotovoltaikanlagen lohnt sich das Erzeugen von Solarstrom wieder. 2017 stieg die Zahl der Neuinstallationen um 15 % gegenüber den beiden Vorjahren. Die beste Rendite erzielen laut Finanztest die Nutzer, welche ein Viertel des Solarstroms selbst nutzen und den Rest einspeisen. Dann kann die Gewinnspanne von 5,6 bis 8,0 % reichen. Speist man den Strom jedoch komplett ins Netz ein, sinkt die Rendite auf 1,0 bis 3,3 %. Schließlich muss man ihn zu einem teureren Preis dem Netz wieder entnehmen.

Für viele Verbraucher kann es sich lohnen, nur einen geringen Teil des benötigten Stroms vom Versorger zu beziehen und die selbst erzeugte Energie zu speichern. So wird es möglich, sich auch dann selbst zu versorgen, wenn die Sonne gerade nicht scheint. Wann sich die Anschaffung von Batteriespeichern lohnt, haben die Redakteure von „Finanztip“ in einem ausführlichen Beitrag erörtert.

Habe ich ein geeignetes Dach, um Solarstrom zu erzeugen?

Um Solarmodule effektiv einsetzen zu können, benötigt man ein möglichst nach Süden ausgerichtetes Dach mit einer geeigneten Neigung. Hier lässt man sich am besten vor Ort von einem Fachmann beraten. Auch das Carport, die Garage oder sogar das Dach der Terrasse können geeignet sein, um Solarstrom zu erzeugen. Überdachungen aus Solarmodulen sind gestalterisch sehr interessant, denn sie lassen tagsüber viel Licht durchscheinen und schützen gleichzeitig vor zu viel Sonne. Sie eignen sich besonders für die Terrasse oder die Veranda.

Ein einfaches Solarcarport gibt es bereits für rund 5000 Euro. Die Investition wird von staatlicher Seite gefördert. Fotovoltaikanlagen können unter Umständen auch für vermietete Objekte lohnenswert sein.

Übrigens: Ab 2019 wird das  IKEA Möbelhaus in den  Fotovoltaikmarkt einsteigen. Es kooperiert dafür mit dem britischen Solar-Unternehmen Solarcentury.